Wofür ist Venetien bekannt? 7 Dinge, die Venetien so besonders machen

Wofür ist Venetien bekannt? 7 Dinge, die Venetien so besonders machen

Wenn von Norditalien die Rede ist, haben die meisten sofort ähnliche Bilder im Kopf: Kanäle, Berge und ein gutes Glas Prosecco. Spricht man dagegen von Venetien, der Region, in der all das zusammenkommt, herrscht oft erst einmal Ratlosigkeit. Dabei ist genau das das Kuriose an dieser Region: Fast jeder kennt die einzelnen Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten, aber nur wenige könnten Venetien auf der Karte zeigen.

Venedig, Prosecco und die Dolomiten – all das gehört zu Venetien. Hier sind sieben Dinge, die diese vielseitige Region in Norditalien so besonders machen und die du dir ab jetzt unter einem einzigen Namen merken kannst: Venetien.


 

1. Die Dolomiten: Berge, die den Horizont erobern

Beginnen wir mit der Landschaft, denn genau sie macht Venetien so besonders. Die Dolomiten mit ihren zerklüfteten Gipfeln und dem rosafarbenen Leuchten bei Sonnenuntergang gehören seit 2009 zum UNESCO-Welterbe. Die Bergregion ist ein beliebtes Ziel zum Wandern und für mehrtägige Trekkingtouren. Wenn du mehrere Tage in den Dolomiten unterwegs sein und sicher sein möchtest, dass deine Hüttenplätze reserviert sind, empfehlen wir, die Tour über eine Trail-Organisation wie den Dolomiti Trail zu buchen.

2. Prosecco & Valdobbiadene: Venetien im Glas

Über Venetien zu sprechen, ohne irgendwann bei einem Glas Prosecco zu landen, ist fast unmöglich. Die besten Tropfen stammen aus den Hügeln rund um Valdobbiadene und Conegliano, wo die Glera-Traube an steilen, von Hand bewirtschafteten Hängen wächst. Das Gebiet des Prosecco Superiore gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe. Diese Weinberge auf zwei Rädern zu erkunden und unterwegs die eine oder andere Weinverkostung in Venetien einzulegen, ist eine der schönsten Möglichkeiten, die Region hautnah kennenzulernen.

3. Venedig: die Stadt der Kanäle

Auf mehr als hundert kleinen Inseln in einer Lagune erbaut, ist Venedig die Stadt, die der gesamten Region ihren Namen gab. Straßen für Autos gibt es hier nicht, stattdessen erwarten dich Kanäle, Brücken und schmale Gassen. Der Markusdom, der Dogenpalast und natürlich eine Fahrt mit der Gondel gehören zu einem Besuch in Venedig einfach dazu. Von den Prosecco-Hügeln aus lässt sich die Stadt wunderbar als Tagesausflug in deine Vespa-Reise durch Venetien integrieren, auch wenn du Venedig selbst am besten zu Fuß erkundest.


 

4. Verona: die Stadt von Romeo & Julia

Verona versprüht Romantik, und das kommt nicht von ungefähr: Shakespeare wählte die Stadt als Schauplatz für Romeo und Julia  . Touristen strömen zum Balkon der Casa di Giulietta (Julias Haus), obwohl die Verbindung zur Geschichte größtenteils auf einer Legende beruht. Ebenso beeindruckend ist die Arena di Verona, ein römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, in dem noch heute Opernaufführungen unter freiem Himmel stattfinden.

areno Verona Italien

5. Treviso: Klein-Venedig und die Heimat des Tiramisu

Treviso wird oft als „Klein-Venedig“ bezeichnet und das nicht ohne Grund. Auch hier ziehen sich Kanäle durch die historische Altstadt, allerdings ohne die Menschenmassen der großen Schwester. Was viele nicht wissen: Tiramisu wurde in Treviso erfunden. Das Restaurant Le Beccherie, das bis heute an der Piazza Ancilotto geöffnet ist, setzte das Dessert 1972 erstmals auf die Speisekarte.

6. Muranoglas: Jahrhunderte alte Handwerkskunst

Auf der kleinen Insel Murano, nur eine kurze Bootsfahrt von Venedig entfernt, wird seit dem 13. Jahrhundert Glas hergestellt. Die Republik Venedig verlegte damals sämtliche Glasöfen auf die Insel, da sie Brände in der Stadt selbst fürchtete. So entstand eine Handwerkskunst, die bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Den Meistern dabei zuzusehen, wie sie in einer Glasbläserei auf Murano mit glühendem Glas arbeiten, gehört zu den unterschätzten Tagesausflügen von Venedig.

7. Alpago & Lago di Santa Croce: Wasser inmitten der Berge

Weniger bekannt, aber nicht weniger beeindruckend: Der Lago di Santa Croce ist der zweitgrößte See in Venetien und liegt versteckt in der Region Alpago bei Belluno, am Fuße der Dolomiten. Dank eines regelmäßigen thermischen Winds, der jeden Nachmittag aufkommt, gehört der See zu den beliebtesten Orten Italiens zum Windsurfen und Kitesurfen.

Bei deiner Vespa-Tour durch Venetien fährst du außerdem durch den nahe gelegenen Cansiglio-Wald und kommst an den Caglieron-Höhlen vorbei, einer Schlucht mit Wasserfällen und hölzernen Stegen. Am Ende des Tages wartet dann eine Abkühlung in einem der Bergseen der Region.

Lake santa Croce

Entdecke Venetien mit der Vespa

Von den Weinhügeln rund um Valdobbiadene bis zu den Bergseen bei Alpago: Venetien bietet auf einer erstaunlich kleinen Fläche jede Menge Abwechslung. Lust auf einen Urlaub in Norditalien auf zwei Rädern? Entdecke die Route von der Vespa Trip Venetien und erkunde die Prosecco-Hügel, die Dolomiten und alles dazwischen auf deiner eigenen Vespa.

FAQ zu Venetien

Ist Venedig dasselbe wie Venetien?

Nein. Venedig (Venezia) ist eine Stadt und gleichzeitig die Hauptstadt von Venetien. Venetien ist die größere Region im Nordosten Italiens und umfasst neben Venedig auch Städte wie Verona, Padua, Vicenza, Treviso und Belluno.

Wo liegt Venetien?

Venetien liegt im Nordosten Italiens und erstreckt sich von den Dolomiten im Norden bis zur Adriaküste. Die Region grenzt an Trentino-Südtirol, die Lombardei, die Emilia-Romagna und Friaul-Julisch Venetien.

Wofür ist Venetien bekannt?

Venetien ist vor allem für Venedig und seine Kanäle, die Dolomiten, den Prosecco aus den Hügeln rund um Valdobbiadene sowie historische Städte wie Verona und Treviso bekannt.

Woher kommt Prosecco eigentlich?

Prosecco wird aus der Glera-Traube hergestellt, die vor allem in den Hügeln rund um Valdobbiadene und Conegliano in Venetien angebaut wird. Dieses Gebiet, das als Prosecco-Superiore-Region bekannt ist, gehört zum UNESCO-Welterbe.

Lohnt sich Verona auch abseits von Romeo und Julia?

Auf jeden Fall. Die römische Arena di Verona ist noch heute Schauplatz von Opernaufführungen unter freiem Himmel. Auch die historische Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen und Spazierwegen entlang der Etsch gehört zu den am besten erhaltenen Altstädten in Norditalien.

Wo wurde Tiramisu erfunden?

Tiramisu wurde in Treviso in Venetien erfunden. Dem Restaurant Le Beccherie wird allgemein zugeschrieben, das Dessert 1972 erstmals auf die Speisekarte gesetzt zu haben.

Wie lässt sich Venetien am besten entdecken?

Venetien bietet auf vergleichsweise kleinem Raum eine enorme Vielfalt. Deshalb eignet sich ein Roadtrip, der Hügel, Berge und Städte miteinander verbindet, besonders gut. Die Route von der Vespa Trip Venetien führt genau durch diese Landschaft: durch die Prosecco-Hügel und vorbei an den Dolomiten, während Venedig, Verona und Treviso gut erreichbar sind.

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